Mythos der Unverwundbarkeit

Gerade als Teenager glaubt man an den Mythos der Unverwundbarkeit. Man denkt: „Wenn etwas danebengeht, dann passiert das anderen, aber nicht mir. Ich will meinen Spass haben. Ich passe schon auf mich auf. Ich mache es besser als alle anderen.“ Die meisten grundlegenden Entscheidungen, die dein weiteres Leben bestimmen, werden in den Teenagerjahren getroffen. Jetzt ist noch Zeit, alles richtig zu machen.

 

Deine Entscheidungen von heute werden das Fundament sein, auf dem du dein weiteres Leben aufbaust. Dieser Lebensabschnitt lässt sich gut mit der Betonierung eines Fundaments vergleichen. Irgendwann fährt ein Betonmischer vor, entlädt den flüssigen Beton in die vorgegebene Form. Es dauert ein paar Stunden, dann ist der Beton hart. Korrekturen können nicht mehr so leicht vorgenommen werden.

 

Die Teenagerjahre lassen sich mit dem flüssigen Beton vergleichen. Hier kannst du Form geben, Anpassungen vornehmen, Entscheidungen treffen. Diese Grundlage ist wichtig für dein Lebenshaus. Man kann heute jederzeit den Beruf wechseln. Seelische Verletzungen sind nicht so leicht zu heilen. Oder wie Jesus sagte: Das Fundament eines guten Lebenshauses gehört auf den Felsen.

 

Der Bau auf Felsen ist zwar mühsamer, doch wird es im Sturm des Lebens bestehen, während das Haus, das auf Sand gebaut ist, weggespült wird. Ein gesundes Fundament ist wichtig. Beteilige dich aktiv am Bau (Lukas 6.47-49).